UrDinkel boomt - Zusatzflächen gesucht

Die IG Dinkel will die Anbaufläche von UrDinkel weiterhin steigern, um die Nachfrage abdecken zu können. Diese nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Eine Flächenausdehnung ist wichtig, damit die hiesigen Mühlen mit einheimischem Dinkel arbeiten können und nicht auf Importe ausweichen müssen. Am Dinkel-Anbau interessierte Bauern können sich bei der IG Dinkel melden.

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Mangelsituation Ernte 2016 - Notmassnahmen verlängert

Dem trockenen Herbst und Winter 2015/16 folgte ein ausgesprochen nasser Frühling. Die anhaltenden Regenfälle führten zu Ertragsausfällen von rund 30 % und einmalig tiefen Hektolitergewichten. Die Ernte 2016 muss damit als schlechteste Dinkel-Ernte seit 2006 eingestuft werden.

Die tiefen Erträge führen dazu, dass trotz der Mehrfläche gegenüber dem letzten Jahr die eingelieferte Menge unverändert bleibt und die Versorgungslücke bei UrDinkel weiterhin besteht. Um die Versorgung 2016/17 sicher zu stellen, verlängerte der Vorstand der IG Dinkel auf Basis des Pflichtenhefts für UrDinkel Kapitel 7 die Bewilligung für den Import von alten, nicht mit Weizen gekreuzten Dinkelsorten aus zertifiziertem Bio-Anbau.

Weitere Informationen zu den Notmassnahmen

Befürworten Sie die getroffene Notmassnahme oder lehnen Sie diese ab? Sind Sie bereit, vorübergehend auf UrDinkel-Produkte zu verzichten? Oder begrüssen Sie geprüft weizenfreie Alternativen? Gerne nehmen wir Ihre Meinung als Basis für zukünftige Entscheide in Mangelsituationen entgegen. 

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Bisher eingegangene Rückmeldungen (letzte Aktualisierung 30.05.2017)

Rückmeldungen 2015