UrDinkel-Dürüm
Vorbereitungszeit: ca. 4 Stunden aufgehen lassen
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Back- oder Garzeit: ca. 20 Minuten
Für 10-12 Stück, Backpapier
Teig
400 g UrDinkel-Halbweiss- oder -Weissmehl
ca. 8 g Salz
5-8 g Hefe, zerbröckelt
ca. 1 dl Wasser, kalt
180 g Joghurt, nature
2 EL Oliven- oder Rapsöl
Füllung
600 g Rindshackfleisch
1-2 Zwiebeln, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
1-2 EL Oregano, fein gehackt
2 EL Tomatenpesto
2 EL Rahmjoghurt
2 EL Oliven- oder Rapsöl
2 TL Paprika
1 TL Kreuzkümmel
1-2 TL Salz
2-3 Handvoll Spinatblättchen oder Eisbergsalat
Snackgurken oder Salatgurken in Scheiben
Tomaten, in Scheiben
Rotkabis und Rüebli, fein gehobelt
eingelegte rote Zwiebeln oder frische rote Zwiebeln, in Ringen
Bundzwiebeln, in Ringen oder Spalten
Sauce
400 g Rahmjoghurt
2-3 Knoblauchzehen, gepresst
2-3 EL Petersilie oder Koriander, fein gehackt
einige Tropfen Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Chiliflocken und Koriander für die Garnitur
1
Teig: Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen. Hefe, Wasser, Joghurt und Öl hineingeben, nur kurz zu einem glatten, weichen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur 3-4 Stunden aufgehen lassen. Dabei in der ersten Stunde 3-4mal aufziehen und falten.
2
Füllung: Hackfleisch mit den restlichen Zutaten bis und mit Salz kneten, bis die Masse gut zusammenhält. Je 1/3 der Masse auf ein Backpapier geben, mit einem 2. Backpapier belegen und mit dem Wallholz flach auswallen, so dass fast das ganze Backpapier ausgefüllt ist. Oberes Backpapier abziehen und die restlichen Fleischmassen gleich vorbereiten. Ausgewallte Fleischmassen auf dem Backpapier einzeln und locker aufrollen, auf ein Blech legen und 20-25 Minuten in der Mitte des auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofens knusprig backen.
3
Sauce: Alle Zutaten verrühren und bis zum Servieren kühl stellen.
4
Teig formen: Den aufgegangenen Teig in 10-12 Teile schneiden, je zu einer Kugel formen und mit genügend Mehl zu Rondellen von je 25-30 cm auswallen (je nach Durchmesser der Bratpfanne). Eine Bratpfanne vorheizen und die Teigrondellen nacheinander bei nicht zu strarker Hitze beidseitig ohne Fett braten, bis sich hellbraune Stellen bilden. Fladen herausnehmen, in einem Küchentuch aufstapeln und in einem Plastikbeutel warm halten. Der Dampf beim Abkühlen wird zurückgehalten und hält die Fladen feucht und gut rollbar.
5
Servieren: Kurz vor dem Servieren die Fladen mit den Zutaten für die Füllung, dem Fleisch und mit Sauce belegen. Nach Belieben mit Chiliflocken und Koriander garnieren und zum Geniessen satt aufrollen.
Tipps
Die UrDinkel-Fladenbrote lassen sich gut eingepackt 1-2 Tage aufbewahren, dafür nicht zu stark braten/backen.
Fleisch nach Belieben durch fein geschnittenen, marinierten und gebratenen Tofu, Falafel oder Grillkäse ersetzen.
Gemüse je nach Saison verwenden.
Quelle:
IG Dinkel, Judith Gmür-Stalder